Hausschwamm

Hausschwamm makroskopisch und mikroskopisch

Zuletzt aktualisiert am 23.07.2026

Der Echte Hausschwamm und andere holzzerstörende Pilze können Holzbauteile erheblich schädigen. Eine sichere Artbestimmung, die Ermittlung der Feuchteursache und die Bewertung verbleibender Holzquerschnitte sind Grundlage jeder Sanierung.

Erkennen ist nicht gleich bestimmen

Fruchtkörper, Myzel, Stränge, Verfärbungen und würfelartiger Holzbruch können Hinweise geben. Ähnliche Erscheinungsbilder verschiedener Pilze machen jedoch häufig eine mikroskopische oder molekularbiologische Bestimmung erforderlich. Eine Ferndiagnose anhand einzelner Fotos reicht für die Sanierungsplanung nicht aus.

Untersuchung des Schadens

Untersucht werden Ausdehnung, Holzfeuchte, angrenzendes Mauerwerk, verdeckte Hohlräume und die Ursache der Durchfeuchtung. Bei tragenden Bauteilen ist zusätzlich zu prüfen, welcher Restquerschnitt und welche Tragfähigkeit vorhanden sind. Erst daraus ergibt sich, welche Hölzer ausgetauscht, verstärkt oder erhalten werden können.

Sanierung

Die aktuelle DIN 68800-4:2020-12 beschreibt Bekämpfungs- und Sanierungsmaßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten. Beim Echten Hausschwamm umfasst die Planung je nach Befund Rückbau, Behandlung angrenzender Bereiche, Trocknung, Beseitigung der Feuchteursache und konstruktive Verbesserungen. Chemische Maßnahmen sind kein Ersatz für Ursachenbeseitigung und fachgerechten konstruktiven Holzschutz.

Wir unterstützen bei Untersuchung, Artbestimmung, Sanierungskonzept und Bauüberwachung.

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